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3 Alternativen zum ADAC

Junge Frau hat AutopanneDer ADAC-Skandal schlug Mitte Januar wie ein Blitz in die Mitglieder des größten deutschen Automobilclubs ein. Anfangs gab es nur Gerüchte über eine Fälschung der Wahl des „Lieblingsautos der Deutschen“. Der mit angeblich mehr als 30 Stimmen gewählte Gewinner dieser Wahl, der VW Golf, wurde mit dem „Gelben Engel“ ausgezeichnet. Den Gerüchten zu Folge sollten in Wirklichkeit nur ein Zehntel der Stimmen abgegeben worden sein. Nach ersten Dementis wurde die Fälschung seitens des ADAC bestätigt. Doch das alles sollte nur der Anfang gewesen sein.

Nach und nach kam heraus, dass auch die letzten Jahre am Wahlergebnis manipuliert wurde. Weiterhin sollen umgelabelte ADAC-Batterien bei Pannen vor Ort für einen stark überhöhten Preis angeboten worden sein. Zudem wurden Rettungshubschrauber und Ambulanz-Jets vom ADAC Management für Dienstreisen oder teilweise gar Privatreisen genutzt. Momentan wird wegen Steuerhinterziehung von bis zu 500 Millionen ermittelt und geprüft, ob die Aktivitäten des ADAC überhaupt noch mit dem Vereinsrecht vereinbar sind. Viele haben deshalb kaum noch Vertrauen in den ADAC.

Wechseln – aber wohin ?

Das alles sind für Tausende Mitglieder genügend Gründe, um sich nach einer Alternative zum ADAC umzuschauen. Doch sind diese kaum bekannt. Der AvD hat als zweitgrößter deutscher Autoclub nur ca. 1,4 Millionen Mitglieder. Also nicht mal ein Zehntel des ADAC. Bei den anderen Vereinen sind es noch viel weniger. Doch kommt es nicht auf die Größe an, denn alle diese Vereine betreiben Kooperationen mit einer Vielzahl von Werkstätten und sind im Pannenfall ebenso schnell vor Ort. Auch sind kleine Strukturen oft effizienter und der einzelne Kunde ist dort noch mehr Wert. Gemeinsam mit den Experten von www.autoclubs-deutschland.de, schauen wir uns 3 Anbieter an, die ganz klar mit den Leistungen des ADAC mithalten können:

1. ACE Auto Club Europa

Der ACE wurde 1965 gegründet, aber erst 1995 für Mitglieder außerhalb von Gewerkschaften geöffnet. Denn gegründet wurde der mittlerweile über 500.000 Mitglieder starke ACE von Gewerkschaften. Der soziale Ansatz zeigt sich beim ACE vor allem in der Familienfreundlichkeit. Zwar ist die Mitgliedschaft etwas teurer als beim ADAC (Basis) – aber es gibt kein Premiumpaket wie die vom ADAC bekannte Plus-Mitgliedschaft. Der ACE bietet einen Tarif für alles und in diesem Tarif ist auch jede Menge drin. Zum Beispiel eben alle Familienmitglieder. Auch ist der ACE als einziger Club mit einem TÜV-Zertifikat ausgestattet. Zudem ist der Schutz europaweit gültig. In Summe ist der ACE günstiger als die in etwa gleichwertige ADAC-Plus Mitgliedschaft. Für umfangreiche Leistungen und Familien ist der ACE der ideale Partner. Und das für 62,80€ im Jahr.

2. Mobil in Deutschland e.V.

Der Mobil Club ist das Gegenmodell zu den Schwergewichten mit Tradition. Der erst 1992 gegründete Verein setzt auf schlanke Prozesse und ein Stufenmodell bei den Tarifen – ähnlich wie beim ADAC. Doch geht der Basis-Tarif schon bei absolut günstigen 24€ im Jahr los. Das umfangreichste Paket (Premium+Familie) liegt im Bereich der anderen, ist aber günstiger als die ADAC-Plusmitgliedschaft. Für jeden, der kein europaweiten Schutz oder andere Sonderleistungen benötigt, reicht die Basismitgliedschaft völlig aus. Besonders geeignet ist der Mobil in Deutschland – Club für Singles. Ab 24€ im Jahr.

3. AvD Automobilclub von Deutschland

Als einer der ersten Clubs wurde der AvD schon 1899 gegründet ist der AvD der zweitgrößte Autoclub in Deutschland. Auch beim Traditionsclub AvD gibt es nur einen Tarif, der auch in etwa der ADAC-Plus Leistungen entspricht. Das hilft für die Übersicht und man hat nicht die ständige Sorge, gerade genau das falsche Paket für eine bestimmte Leistung zu haben. Beim AvD ist wirklich alles mit drin. Und das nur ein wenig teurer als beispielsweise der ACE. Für Globetrotter besonders schön: der AvD bietet gleich weltweiten Schutz. Das alles für 64,90€ im Jahr.

Fazit

Drei der Alternativen für wechselwillige ADAC-Mitglieder. Zwei Traditionsvereine mit umfangreichen Eintarif-Lösungen und ein schlanker Newcomer mit einem unschlagbar günstigen Einstiegstarif. Alle bisher ohne Skandal und im Pannenfall schnell vor Ort. Wer wechseln möchte, sollte sich die Leistungen genau anschauen und kann mit dem richtigen Tarif auch noch sparen.

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Der Author ist seit 1998 aktiver Internet-User und seit 2000 Inhaber der SANOBA Internet Agentur. Auf diesem Portal werden immer 3 Sichtweisen auf ein Thema dargestellt und auch sie können Teil davon werden.

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