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1 Zeitmesser – 3 mögliche Uhrwerke

Die Zeit fasziniert den Menschen seit jeher. Seit Entwicklung des Zeitmessers „Uhr“ hat sich viel getan. Man unterscheidet sie heute anhand ihrer Uhrwerke. Damit ist der gesamte Mechanismus im Inneren gemeint, der es ermöglicht die genaue Uhrzeit anzuzeigen.

Mechanische Uhrwerke

UhrwerkMechanische Uhrwerke sind mehrstufige Getriebe, die ihre Antriebskraft aus einem mechanischen Energiespeicher gewinnen. Diese kann kontrolliert abgegeben werden. Diese Uhrwerke bestehen aus einem oder mehreren Räderwerken. Armbanduhren mit einem solchen Uhrwerk werden mit der sogenannten Aufzugskrone per Hand aufgezogen und am Laufen gehalten. Anders ist es bei Automatikuhren. Hier wird die Feder durch alltägliche Bewegung durch einen Rotor selbstständig und in kleinen Schritten aufgezogen. Aufwändige Uhrwerke können neben den standardmäßig vorhandenem Stunden- und Minutenzeiger auch über einen Sekundenzeiger, Stoppuhr- und Weckfunktion, sowie Anzeige für die Mondphasen verfügen.

Elektromechanische Uhrwerke

Elektromechanische Uhrwerke sind mechanischer Natur, allerdings mit elektrischem Aufzug. Diese Armbanduhren werden heute nicht mehr produziert und sind deshalb besonders für Sammler interessant. Besonders edle Sammlerstücke stellt das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen aus.

Elektrische Uhrwerke

In elektrischen Uhrwerken können nur Teile oder auch die komplette Funktion des Uhrwerkes elektrisch realisiert sein. Das Räderwerk ist im Vergleich zu den beiden anderen Uhrwerken deutlich vereinfach, wodurch sich Energie einsparen lässt. Heutzutage werden meist Schwingquarze als Taktgeber verwendet. Die Schwingungen von Quarzuhren werden gezählt und dann mit Hilfe einer Software verarbeitet. Anders ist es bei Funkuhren, die ebenfalls über ein elektrisches Uhrwerk verfügen. Diese empfangen elektromagnetische Wellen von Zeitzeichensendern (DCF77 – Langwellensender bei Frankfurt am Main).

1, 2 oder 3?

Mechanische Uhrwerke mit einfachem Handaufzug sind in der Regel günstiger, als die teureren Automatikuhren. Vom grundsätzlichen Funktionsprinzip gibt es allerdings keine Unterschiede. Je nach persönlichen Vorlieben kann man zwischen einfachen Zeitanzeigern oder solchen mit zusätzlichen Komplikationen wählen. Hierbei spielt natürlich auch eine Rolle, wie tief man ins Portemonnaie greifen möchte.

Elektromechanische Uhren sind eher für Uhrenliebhaber und – sammler zu empfehlen, da sie heute nicht mehr gebaut werden und deren Auswahl deutlich begrenzt ist.

Elektrische Uhren erfreuen sich in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit. Betrieben mit Batterien mit langer Laufzeit und ohne Triebwerk – das damit auch nicht „verharzen“ kann, also nicht von Zeit zu Zeit gereinigt werden muss, wie die beiden anderen genannten Uhrwerke. Auch bei dieser Art des Uhrwerks gibt es eine Vielzahl verschiedener Modelle. Uhren sind sowohl klassisch analog, aber seit einigen Jahren auch digital erhältlich. Ebenso sind Hybridformen sind auf dem Markt erhältlich. Wer also das Neueste der Technik am Handgelenk tragen möchte, der ist mit einem elektrischen Uhrwerk gut beraten.

Wem nicht nur die Optik seines Zeitmessers am Handgelenk wichtig ist, der kann sich mehr über Uhrwerke informieren und aufgrund deren verschiedener Mechanismen seine Wahl treffen.

1 Zeitmesser – 3 mögliche Uhrwerke
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Der Author ist seit 1998 aktiver Internet-User und seit 2000 Inhaber der SANOBA Internet Agentur. Auf diesem Portal werden immer 3 Sichtweisen auf ein Thema dargestellt und auch sie können Teil davon werden.

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