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Drei besonders kulinarische Genüsse in Köln

Karnevalshochburg, Wirtschafts- und Kulturmetropole – Köln ist wie ein bunter Hund und zeigt sich von vielen verschiedenen Seiten. Die Stadt, in der mehr als eine Million Einwohner leben und die es zur viertgrößten Stadt in Deutschland geschafft hat, hat einiges zu bieten. Hier sind nicht nur zahlreiche Fernsehsender und Musikproduzenten angesiedelt, hier ist nicht nur einer der führenden Standorte des Kunsthandelns, hier lassen sich auch die verschiedensten kulinarischen Gelüste befriedigen.

Köln ist kunterbunt

KölnVom deutschen Liebling gut-bürgerlich über verschiedene exotische Variante wie chinesisch, thailändisch oder orientalisch bis hin zum Italiener, Russen, irischen Pub oder Franzosen gibt es in Köln nichts, was es nicht gibt. Köln ist eine Hochburg der Restaurants, Gaststätten und Szenekneipen. Da kann einem schon mal der Mund wässrig werden. Die verrücktesten Gelüste werden in der Stadt befriedigt und so manches Sterne-Restaurant lockt mit ausgewählten Spezialitäten. Dabei muss es natürlich nicht immer nur der Sternekoch sein, der das Knurren des Magens stillt. Auch zahlreiche kleine Gaststätten verführen Nase und Magen und lassen ein wohliges Gefühl von „Hmmm“ zurück, an das man sich auch nach Wochen, Monaten und Jahren erinnert.

Einmal mit Dostoevsky speisen

Wer kennt ihn nicht, den großen russischen Schriftsteller Fjodor Michailowitsch Dostojewski, der mit Sicherheit Namensgeber der typisch russischen Gaststätte auf dem Barbarossaplatz in Köln war. Hier erleben Gäste nicht nur ein detailgetreues russisches Ambiente und dürfen sich wie im Wohnzimmer des Schriftstellers fühlen, hier verführen auch feinste Speisen aus Russland und machen Lust auf mehr. Natürlich stehen Klassiker wie Pelmeni, Blini oder Borschtsch auf der Karte. Je nach Saison wechselt das Angebot. Was nicht wechselt, ist der korrekt servierte Wodka. In eisgekühlten Gläsern serviert, schmeckt der Wodka gleich noch mal so gut. Wem die Begleitung zu einem angenehmen russischen Abend fehlt, der findet sie beim Target Escorts Köln.

Verführung der mediterranen Art

Einzigartige sardische Küche, feinste Weine und ein Service, der es in sich hat. Das ist das Marcellino Pane E Vino in der Krefelder Straße in Köln. Wer hier herkommt, der wird von der sardischen Küche nach allen Regeln der Kochkunst verwöhnt. Schließlich steht Mama Antonietta persönlich in der Küche und kreiert italienische und sardische Gerichte, die alle Sinne anregen. Fisch, Fleisch und Antipasti serviert mit einem Hauch italienischem Flair, verfeinert mit Wildkräutern und kredenzt mit Spitzenweinen sind ein Hochgenuss, der kaum Wünsche offen lässt. Die Gerichte werden frisch zubereitet, der Fisch wird extra aus Sardinien eingeflogen. Die exklusive Weinkarte umfasst Weine aus der Toscana, Piemont, Sardinien und Südtirol. Für das sardische Ambiente sorgen auch die Gastgeber, die mit viel Freundlichkeit und Leidenschaften sich um die Gäste kümmern.

Echt Kölsche Tradition im Lommi

Wer die Kölner fragt, welche Gaststätte man in Köln unbedingt kennen muss, wird sicher das Lommi oder – wie die Gaststätte richtig heißt – das Lommerzheim genannt bekommen. Das ist keine Gaststätte, in die man mit Schlips, Anzug und Abendkleid geht. Hier ist Köln zu Hause. Im Lommerzheim erleben Gäste Köln, wie es leibt und lebt. Das scheinbar abgewrackt Haus, das eher einem Abrisshaus als einer noblen Gaststätte gleicht, ist auf den ersten Blick nicht unbedingt einladend. Aber wer Köln kennenlernen möchte, sollte den Schritt hineinwagen. Gemütlicher ist es nur in den eigenen vier Wänden. Das Lommerzheim hat eine lange Tradition, die bis in die fünfziger Jahre zurückgeht. Hans Lommerzheim hat die Gaststätte bis zum 31.Dezember 2004 betrieben. Und das als echtes Kölner Original. Nach zwischenzeitlicher Schließung fließt nun seit dem 13.März 2008 das gute Kölsch wieder. Im historischen Schankraum wird gezapft. Wer will schon Flaschenbier? Ein Gewölbekeller und ein Biergarten sind hinzugekommen und laden zum Verweilen. Serviert wird deftig-kräftig. Bratwurst, Knoblauchwurst, Hämmchen – Kölner Eisbein – und Halver Hahn stehen auf der Speisenkarte. Am liebsten bestellt man hier aber dicke Koteletts. Und die sind wirklich richtig dick. Im Biergarten des Lommis gibt es übrigens eine Bronzestatue in Form eines Brunnens. Mit darauf das Portrait des Wirts beim Bierzapfen am Fass. Leider sprudelt aus diesem nur Wasser und kein Kölsch.

Köln hat natürlich noch viele andere schöne Gaststätten und Restaurants, die unbedingt einen Besuch wert sind. Köln hat die höchste Ansiedlung an Restaurants, Gaststätten und Kneipen gemessen an den Einwohnern. Ein kulinarischer Ausflug lohnt sich immer.

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Der Author ist seit 1998 aktiver Internet-User und seit 2000 Inhaber der SANOBA Internet Agentur. Auf diesem Portal werden immer 3 Sichtweisen auf ein Thema dargestellt und auch sie können Teil davon werden.

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