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Rasenpflege im Frühjahr – 3 Tipps für einen schönen Rasen

Wenn die Natur so langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht, dann beginnt endlich wieder die Gartensaison. Und das ist auch der Zeitpunkt, an man sich um seinen Rasen kümmern sollte. Denn das satte Grün, das sich wie ein Teppich gleichmäßig über unseren Garten ausgebreitet hat, bedarf guter Pflege.

Die meisten Gartenbesitzer greifen bei der Frühjahrskur für ihren Rasen zuerst zum Vertikutierer. Doch für einen gepflegten Rasen sollte die Reihenfolge eine andere sein, denn ein zu zeitiges Vertikutieren kann dem Rasen mehr schaden als nützen.

Die richtige Reihenfolge für die Rasenpflege im Frühjahr

  • Düngen
  • Mähen
  • Vertikutieren

Düngen – Den Rasen mit Nährstoffen versorgen

In den kalten Wintermonaten schränken die Gräser ihren Stoffwechsel derart stark ein, dass an der Oberfläche kaum noch etwas von Wachstum zu bemerken ist. Vielmehr sterben die Rasenblätter dann ab, und hinterlassen die wintertypische braune Grasnarbe. Mit den ersten wärmeren Sonnenstrahlen im Februar und März kommt der Stoffwechsel der Gräser aber wieder in Schwung, und es dauert nicht lange, bis der Rasen wieder ausgrünt. Um diesen Vorgang zu unterstützen, sollte man seinem Rasen Nährstoffe zuführen und ihn düngen.

Mit der Rasendüngung kann, je nach Standort, also bereits in den Monaten Februar und März begonnen werden. Ideal ist ein stickstoffhaltiger Rasendünger. Der wird mit der beginnenden Wachstumsphase vor allem von den Wurzeln benötigt. Die bedanken sich für die zusätzlichen Nährstoffe mit einem gleichmäßigen, nachhaltigen Rasenwachstum.

Mähen – Der erste Grasschnitt ist wichtiger Teil der Rasenpflege

„Mit dem ersten Grasschnitt muss man nicht warten, bis der Rasen schon relativ hoch gewachsen ist. Ganz im Gegenteil. Der erste Rasenschnitt kann, je nach Standort, bereits ebenfalls im März erfolgen. Ideal ist es, den Rasenmäher etwa zehn Tage nach der Düngung zum Einsatz zu bringen.“ das sagt unser Gartenexperte von der Firma Keymer.

Mit dem ersten Rasenschnitt werden zunächst einmal die ersten grünen Spitzen des Rasens gekürzt. Allein dadurch ergibt sich schon ein viel gleichmäßigeres Oberflächenbild. Viel wichtiger als die optische Verschönerung der Rasenfläche ist jedoch, dass mit dem Mähen auch alte abgestorbene Gräser aus dem Rasen entfernt werden.

Und der Experte gibt noch einen weiteren wichtigen Hinweis: „Bei der ersten Maht sollte die Schnitthöhe nicht zu gering angesetzt werden. Ideal ist eine Höhe von 40 mm.“

Vertikutieren – Dem Rasen Luft verschaffen

Rasen vertikutierenNach dem Düngen und dem ersten Grasschnitt kann man dann auch zum Vertikutierer greifen. Der Grund, warum der Vertikutierer erst jetzt zum Einsatz kommt, ist ganz einfach zu erklären. Denn egal zu welcher Art von Vertikutierer man greift, die Messer lockern nicht nur das Erdreich auf und lösen Mose und Flechten aus dem Rasen. Die Messer verletzen auch den Rasen. Das heißt, dass unter anderem auch Stängelteile, Wurzeln und Triebe durchtrennt werden. Ein vom Winter noch geschwächter Rasen wird diesen Eingriff natürlich nicht so gut verkraften. Wurde der Rasen jedoch schon mit einem nährstoffreichen Dünger versehen, dann wird ihn das Vertikutieren nicht weiter schwächen. Immerhin regt die Düngung den Stoffwechsel und das Wachstum des Rasens an. Daher sollte man nach der Düngung auch etwa zehn Tage (oder noch besser 14 Tage) mit dem Vertikutieren warten.

Das Vertikutieren an sich richtet, objektiv betrachtet, zunächst einmal nur Schaden an. Denn die Messer fressen sich ins Erdreich und beschädigen dabei auch gesunde Triebe. Das ist jedoch für das Wachstum nicht unbedingt ein Nachteil. Denn durch diesen Reiz der Beschädigung wird das Gras dazu angeregt, neue Triebe und Blätter auszubilden. Experten sprechen bei diesem Vorgang von Bestockung. Das Ergebnis ist ein dichteres Wachstum und damit ein gleichmäßigeres Rasenbild.

Zudem sorgt man mit dem Vertikutierer auch dafür, dass Mose und Flechten aus dem Rasen entfernt werden. Diese bilden sich vor allem durch Staunässe. Wird das Moos nicht aus dem Rasen entfernt, so verdrängt es im Laufe der Zeit die Rasenpflanzen. Es ist also wichtig, dieses zu entfernen. Und sollte der Rasen nach dem Entfernen von Moos und Flechten auch etwas lückenhaft aussehen, so besteht kein Grund zur Unruhe. Denn die Bestockung sorgt dafür, dass sich diese Lücken bald wieder schließen.

Der beim Vertikutieren entfernte Rasenfilz sollte von der Rasenfläche entfernt und auf den Kompost gegeben werden.

Zusammenfassung

Wer seinen Rasen im Frühjahr richtig behandelt, der kann sich während der gesamten Gartensaison über einen gepflegten, satt-grünen Rasen freuen. Das heißt, frühzeitig düngen, etwa zehn Tage später mähen und dann den Rasen mit dem Vertikutierer belüften.

Rasenpflege im Frühjahr – 3 Tipps für einen schönen Rasen
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Der Author ist seit 1998 aktiver Internet-User und seit 2000 Inhaber der SANOBA Internet Agentur. Auf diesem Portal werden immer 3 Sichtweisen auf ein Thema dargestellt und auch sie können Teil davon werden.

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